Physiotherapie

 


» Manuelle Therapie
» MTT
» Massage
» Bobath
» Vojta
» Osteopathie
» Schmerzphysiotherapie
» CMD
» Kontinenztraining
» Feldenkrais

Sie können nach Beendigung Ihrer Therapie im vertrauten Umfeld unter qualifizierter Anleitung durch eigenes Training die Behandlungserfolge sichern und erhalten.

Sie können bei uns aus eigenem Antrieb für Ihre Gesundheit sorgen:

Aus der wachsenden Anzahl unserer Trainingsangebote, Präventions- und Gesundheitskurse wählen Sie die Ihnen
angemessenen aus, damit Sie sich möglichst gar nicht erst in Therapie begeben müssen. Wir beraten Sie gern.

Sie können verschiedene Therapien zeitlich aufeinander abstimmen, sowohl in der Praxis als auch im Falle von Haus- oder Heimbesuchen: Das erleichtert Ihnen die Organisation und Terminplanung.

Unsere Therapeuten können oft, z. B. im neurologischen Bereich (MS, Schlaganfallpatienten, Schädigungen des ZNS bei Kindern etc.) das therapeutische Vorgehen aufeinander abstimmen. Das kann zu deutlicheren Behandlungserfolgen führen.

Durch die Erweiterung in der Medizinischen Trainingstherapie in Verbindung mit dem Cardio-Training lassen sich die Erfolge aus der Rehabilitation nach Operationen noch länger erhalten.

Und zur Entspannung gönnen Sie sich in unserem Wellnessbereich eine wohltuende Aromaölmassage oder eine ayurvedische Rückenmassage.



Haus- und Heimbesuche:

Unsere besondere Aufmerksamkeit bei Haus- und Heimbesuchen gilt der Erhaltung der größtmöglichen Selbstständigkeit der Patienten sowie der Unterstützung einer weitgehend belastungsfreien Pflege und Betreuung.

Wir haben uns in den letzten Jahren zunehmend der Behandlung von Patienten in Heimen und zu Hause gewidmet.



Manuelle Therapie

Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation durchführt.

Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für

  • Gelenke der Gliedmaßen
  • Gelenke der Wirbelsäule
  • Kopf- und Kiefergelenk
  • Gelenke am Brustkorb und Becken

Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt die Manualtherapeutin spezielle Handgriffe und Bewegungstechniken aus – je nach Art der Beschwerden. Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die die Physiotherapeutin einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

Quelle: www.physio-verband.de/patienteninformationen/methodenkonzepte/manuelle-therapie



MTT

Mit der medizinischen Trainingstherapie (MTT) oder auch „gerätegestützten Krankengymnastik (KG-Gerät)“ wird ein gezielter Muskelaufbau mittels spezieller Krafttrainingsgeräte erreicht. Die Geräte ermöglichen eine genaue Einstellung des therapeutisch sinnvollen Trainingsgewichts. Durch die mechanische Führung der Gewichte werden Fehlbelastungen und Ausweichbewegungen verhindert.

Besonders bei der Behandlung nach Verletzungen mit längerer Ruhigstellung, nach Operationen am Bewegungsapparat und auch in der Therapie muskulärer Dysbalancen bei chronischen Beschwerden findet die MTT Anwendung.



Massage

Die klassische Massagetherapie (KMT) dient in erster Linie der Spannungsregulierung der Muskulatur und fördert mit all ihren Wirkungen das körperliche Wohlbefinden. Durch verschiedene Griff-Techniken werden folgende weitere Wirkungen erzielt:

  • Schmerzlinderung
  • Minderung von Muskelhartspann/Verspannungen
  • örtliche Mehrdurchblutung
  • Lösung verklebter Gewebsschichten
  • reflektorische Wirkungen auf innere Organe


Bobath

Das Bobath Konzept orientiert sich an der kindlichen Bewegungsentwicklung. Im therapeutischen Spiel werden die verschiedenen motorischen Stadien wie z. B: das Drehen, Krabbeln, Stehen, Gehen neu entwickelt und gelernt.

Behandlungen nach Bobath und Vojta sind indiziert bei:

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • kindliche Cerebralparese, Zustand nach Apoplex, MS, Parkinson etc.
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems
  • periphere Lähmungen, Plexusparesen, Polyneu ropathien etc.
  • Muskelspannungsstörungen
  • Schiefhals, Skoliosen, Gelenkkontrakturen etc.

Ziel dieser beiden Therapieansätze ist die Behandlung von angeborenen und erworbenen zentralen Bewegungsstörungen bei Kindern und Erwachsenen.



Vojta

Die Vojta Therapie erreicht durch manuellen Druck auf bestimmte Körperzonen, dass das zentrale Nervensystem Informationen über schlummernde oder blockierte motorische Fähigkeiten erhält. Reflektorisch versucht das Gehirn diese zu »wecken« und in das bestehende motorische Programm zu integrieren.

Behandlungen nach Bobath und Vojta sind indiziert bei:

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • kindliche Cerebralparese, Zustand nach Apoplex, MS, Parkinson etc.
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems
  • periphere Lähmungen, Plexusparesen, Polyneu ropathien etc.
  • Muskelspannungsstörungen
  • Schiefhals, Skoliosen, Gelenkkontrakturen etc.

Ziel dieser beiden Therapieansätze ist die Behandlung von angeborenen und erworbenen zentralen Bewegungsstörungen bei Kindern und Erwachsenen.



Heilpraktiker – Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform und beinhaltet einen umfassenden Blick auf die körperlichen Vorgänge und deren Wechselwirkungen. Es werden Bewegungseinschränkungen diagnostiziert und behandelt. Mit manuellen Techniken werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und damit das Gleichgewicht innerhalb des Organismus wieder hergestellt.

Bei vielen Schmerzsyndromen wird die Osteopathie erfolgreich angewendet, ebenso unterstützend und begleitend bei neurologischen Erkrankungen und besonders auch in der Säuglingsbehandlung.

Die 3 Säulen der Osteopathie:

  • strukturelle Osteopathie: Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien
  • viszerale Osteopathie: Innere Organe und deren Verbindungen
  • craniosacrale Osteopathie: Strukturen des zentralen Nervensystems vom Schädel bis zum Steißbein


Schmerzphysiotherapie

Die Schmerzphysiotherapie ist ein sehr lebendiges ganzheitliches Therapiekonzept, das die Manualtherapie, das PNF (neurologische Behandlungsform) und die Kinästhesie (Körperwahrnehmungstraining) vereint. Wesentliches Ziel der Behandlung ist die Aktivierung des Patienten. Dieser erlebt, dass er durch selbständiges Üben und Änderungen der Lebensgewohnheiten seine Schmerzsituation verbessern und kontrollieren kann. Der Therapeut begleitet ihn von der eher passiven Manualtherapie über das aktive, aber therapeutenabhängige PNF zur aktiven, therapeutenunabhängigen Kinästhesie. Die Schmerzphysiotherapie findet Anwendung bei allen Schmerzsyndromen und postoperativen Reha-Behandlungen.



CMD

Schmerzhafte Funktionsstörungen des Kauorgans oder Cranio – Mandibuläre Dysfunktion (CMD)

In den letzten Jahren nehmen schmerzhafte Funktionsstörungen des Kauorgans immer mehr zu. Neben der
ärztlichen Therapie gewann auch die Physiotherapie mit ihren vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten einen großen
Stellenwert in der Therapie.

Um eine gezielte Behandlung gewährleisten zu können, benötigt man eine klare Schmerz-Funktions-Analyse, gute
Kenntnisse über Anatomie und Funktion des Kiefergelenkes sowie Kenntnisse über die Behandlungsmöglichkeiten in der physikalischen Therapie. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden ärztlichen Fachbereichen unerlässlich.

In der physiotherapeutischen Behandlung konzentriert sich der Therapeut auf Funktionsstörungen und reversible Veränderungen des gesamten Bewegungsapparates. Dieses beinhaltet das Knochen- und Gelenksystem sowie das Weichgewebe (Muskulatur, Sehnen und Bänder, Bindegewebe).

Nach einer ausführlichen Befundaufnahme, in der der Patient seine Symptome wie Knochen im Kiefergelenk, Schmerzen im Kiefergelenk, Zähneknirschen oder Beißen, Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schwindel, Störungen bei der Mundöffnung und eventuell noch mehr schildern kann, wird ein gemeinsames Therapieziel ermittelt und danach vom Behandler ein Plan erstellt.

Gute Ergebnisse wurden bisher durch Techniken aus der Manuellen Therapie, in der der Behandler einerseits direkt am Kiefergelenk und seinen umgebenden Strukturen arbeitet. Aber auch die Wirbelsäule und eventuelle Haltungsfehler therapiert und korrigiert. Zusätzlich wirkt sich auch die Massage- und Wärmetherapie positiv aus.

Um eine Chronifizierung der Problematik zu vermeiden, sollte recht schnell eine komplexe Behandlung der einzelnen ärztlichen und physikalischen Fachbereiche stattfinden. Des Weiteren ist eine gute Mitarbeit des Patienten unerlässlich.



Kontinenztraining

Das Kontinenztraining nach Grosemans wurde an der Klinik Quellental in Bad Wildungen entwickelt. Ursprünglich nur zur Behandlung von Männern mit Blasenproblemen nach Prostata-Operation bzw. länger bestehender unbehandelter Inkontinenz, werden seit langem auch Frauen erfolgreich behandelt. 1997 wurde die Studie über Wirksamkeit und Erfolg des Kontinenztrainings mit dem Theodor-Schultheis-Wissenschaftspreis ausgezeichnet.



Feldenkrais

Die Feldenkrais Methode stellt eine besondere Form körperorientierter Selbsterfahrung dar.

Mit dem Entdecken der gewohnheitsmäßigen, unbewussten Bewegungsmuster können neue Bewegungsvariationen – Alternativen zu den gewohnten Handlungen – entwickelt werden. Dabei gleichen sich Muskelspannungen aus, und die Bewegungen werden leicht, geschmeidig und schmerzfrei.

Die Feldenkrais Methode findet Anwendung bei schmerzhaften Beschwerden am Bewegungsapparat, sowie im Bereich neurologischer Krankheitsbilder. Auch als entspannungsfördernde Maßnahme bei stressbedingten und psychosomatischen Erkrankungen kann die Feldenkrais Methode angezeigt sein.